
Trauer & Trauma
Naturgestützte Begleitung für Zeiten des Wandels
Die Natur kennt kein Urteil. Sie hält uns einfach – genauso wie wir sind, in diesem Moment, mit allem, was wir tragen.
Ob Trauer nach einem Verlust oder die Nachwirkungen traumatischer Erfahrungen – beides braucht vor allem eins: einen sicheren Raum. Ich begleite Sie einfühlsam auf diesem ganz persönlichen Weg. Nicht mit Ratschlägen oder Erklärungen, wie Heilung sein sollte – sondern indem ich neben Ihnen gehe, im Rhythmus der Natur und im Tempo Ihres Nervensystems.
Ein erstes kostenfreies Gespräch hilft uns zu klären, ob eine Begleitung für Sie stimmig wäre.
Zwei Wege – Ein gemeinsamer Raum
Trauer begleiten
Trauer ist die natürliche Antwort unserer Seele auf Verlust. Sie zeigt sich in vielen Formen:
- •(Früh) verwaister Eltern / Großeltern
- •Verlust von Gesundheit
- •Trennung
- •Kleine und stille Geburten
- •Bei Verlust von Sternenkindern
- •
Trauma verstehen
Trauma ist, was in uns zurückbleibt, wenn etwas zu überwältigend war. Es zeigt sich vielfältig:
- •Überwältigende Lebensereignisse
- •Lebensumbrüche
- •Belastende Erfahrungen
- •Verletzende Beziehungserfahrungen
- •Medizinische Eingriffe
- •
Oft überschneiden sich Trauer und Trauma. Ein traumatischer Verlust, eine überwältigende Trennung – beides kann gleichzeitig da sein. In der Begleitung schauen wir gemeinsam, was gerade Raum braucht.
Begleitung von (früh) verwaisten Eltern
Mit meiner spezialisierten Qualifikation in der Trauerbegleitung (früh) verwaister Eltern begleite ich besonders Mütter und Väter, die den unfassbaren Verlust eines Kindes erleben mussten. Dieser zutiefst schmerzhafte Verlust ist oft auch traumatisch und trennt das eigene Leben in ein "Davor" & "Danach". Ein "zu viel, zu plötzlich" für Körper, Herz und Seele.
Weitere Qualifikationen:
- •Traumasensibel Begleiten von Kindern und Jugendlichen
- •Sich und andere Traumasensibel begleiten
- •Nervensystem- und körperorientierte Ansätze
- •Ausbildung zur examinierten Kranken- & Kinderkrankenschwester
Wie ich begleite
Im eigenen Tempo
Trauer und Trauma haben keinen Zeitplan. Ich begleite Sie in Ihrem Rhythmus – ohne Erwartungen, ohne vorgezeichneten Weg.
Die Natur als Raum
Draußen sein verändert etwas. Der Wald, ein Bach, eine stille Wiese – Natur hält Gefühle, ohne sie zu kommentieren.
Rituale & Stille
Kleine Rituale in der Natur helfen, Verlust und Schmerz greifbar zu machen. Steine legen, Blüten ins Wasser geben – Gesten, die tragen.
Mitgefühl ohne Ratschlag
Ich höre zu. Ich begleite. Ich gebe nicht vor, wie Trauer oder Heilung sein sollte – ich bin einfach da.
Nervensystem-orientiert
Trauma ist im Körper gespeichert. Mit sanften, körperorientierten Ansätzen unterstütze ich Ihr Nervensystem dabei, wieder eine traumaintegrative Verbindung zwischen Körper, Geist & Seele entstehen zu lassen.
Sicherheit & Stabilität
Behutsam und im sicheren Rahmen der Natur schaffen wir Momente der Stabilität – Anker in stürmischen Zeiten.
Wissen weitergeben
FortbildungFür Fachkräfte, Einrichtungen (Kita, Grundschulen, weiterführende Schulen.) und Menschen, die selbst begleitend tätig sind oder in diesem Feld wachsen möchten. Hierfür biete ich Fortbildungen zur traumasensiblen- und Trauerbegleitung an – praxisnah, körperorientiert und aus erster Hand.



Heilung geschieht nicht, indem wir das Schwere wegschieben. Sie geschieht, wenn wir lernen, es zu halten – behutsam, mit der Unterstützung der Natur.
— Linda Heidrich
Häufige Fragen
Was ist Trauer- und Traumasensible Begleitung – und was nicht?
Trauer- und Traumasensible Begleitung ist keine Psychotherapie und kein Ersatz für schulmedizinische Behandlung. Sie ist ein menschliches Miteinander: jemand, der neben Ihnen geht, Sie anhört und den Raum hält – ohne Bewertung. Bei schweren Erkrankungen, oder akuten Krisen empfehle ich immer auch therapeutische Fachkräfte.
Vollständiger Haftungsausschluss↗Was ist der Unterschied zwischen Trauer und Trauma?
Trauer ist eine natürliche und vor allem notwendige Reaktion auf Verlust – sie ist der körperliche und seelische Ausdruck für eine starke Verbindung. Trauma entsteht, wenn etwas "zu viel, zu schnell, zu massiv" (Peter Levine) auf uns einwirkt und unser Nervensystem überfordert, was die Verbindung zwischen Körper & Seele beeinträchtigt. Beides kann sich überschneiden: Ein traumatischer Verlust kann sowohl Trauer als auch Trauma auslösen. In der Begleitung schauen wir gemeinsam, was Sie gerade brauchen.
Wie laufen Begleitungen ab?
Wir treffen uns in der Natur – zu Fuß, sitzend, schweigend oder im Gespräch. Bei traumasensiblen Themen arbeiten wir besonders behutsam und ressourcenorientiert. Jede Begegnung ist anders. Manche brauchen Worte, manche brauchen Stille, manche brauchen sanfte Bewegung. Wir folgen dem, was sich gerade sicher und richtig anfühlt.
Welche Qualifikationen bringen Sie mit?
Neben meinen Ausbildungen als Kranken- und Kinderkrankenschwester habe ich mich speziell in der Trauerbegleitung (früh) verwaister Eltern qualifiziert. Zusätzlich absolvierte ich die Fortbildungen "Traumasensibel Begleiten von Kindern und Jugendlichen" sowie "Sich und andere Traumasensibel begleiten". Diese Kombination ermöglicht mir eine ganzheitliche, nervensystem- und körperorientierte Begleitung.
Wie viele Treffen sind nötig?
Es gibt keine Mindest- oder Höchstzahl. Ein erstes kostenfreies Gespräch klärt, was sich für Sie stimmig anfühlt. Manche Menschen kommen einmalig, andere begleite ich über längere Zeit. Besonders bei Trauma ist es wichtig, das eigene Tempo zu respektieren – Heilung braucht Zeit. Trauer ist ein Weg.
